"Bekanntes neu entdecken"
Angebote von Busunternehmen der Region, für Geschichts- und Gegenwartsinteressierte,
für Reiselustige und Neugierige, die Städte und Landschaften in Sachsen-Anhalt sowie
benachbarten Bundesländern besser kennen lernen möchten.
Informationen hierüber erhalten Sie in der Magdeburger URANIA e. V. (Tel. 0391 25 50 60)
Informationen zum
Ticketverkauf 2026 für Exkursionen/ Veranstaltungen
hier
Donnerstag, 19. März 2026

Berlin – Brücke-Museum - „Kunst Hand Werk Brücke“
„1964 initiierte der Künstler Karl Schmidt-Rottluff an seinem
Wohnort Berlin die Gründung eines Museums, das der Künstlergruppe Brücke
gewidmet sein sollte. Mit einer Schenkung an das Land Berlin legte er den
Grundstock für dessen Sammlung. Nur drei Jahre später, am 15. September 1967,
eröffnete das Brücke-Museum in einem von Werner Düttmann entworfenen Neubau in
Berlin-Dahlem. Seit Beginn ist das Brücke-Museum eine nachgeordnete Einrichtung
der Berliner Kulturverwaltung. Schmidt-Rottluff erwarb bis zu seinem Tod 1976
kontinuierlich weitere Kunstwerke und übertrug sie dem Museum zum Ausbau der
Sammlung. Sein Brücke-Kollege Erich Heckel unterstützte das Vorhaben ebenso
großzügig: 1966 veranlasste er eine erste umfangreiche Schenkung von über 900
Werken. Als er 1970 verstarb, stiftete seine Witwe Siddi Heckel weitere Werke.
Auch Freund*innen der Künstlergruppe wie Max Kaus und Emy Roeder schenkten
Kunstwerke und trugen so zum Aufbau dieses Spezialmuseums für die
Brücke-Künstler und deren Umfeld bei.“ „Von dem Bett, das Ernst Ludwig Kirchner
aufwendig schnitzte, über ein Kissen, das Karl Schmidt-Rottluff mit abstrakten
Formen nähte, bis zu einem aus Silberblech gehauenen Pfau auf einer Brosche
Erich Heckels – der Gestaltungswillen der Brücke-Künstler kannte keine Grenzen.
Neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafik, schufen sie zeitlebens auch
Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Auch im Kunsthandwerk zeigt sich der
charakteristische Stil der Brücke: Schnell, direkt und die Lust am Experiment.
Das Brücke-Museum widmet diesem nahezu unbekannten Bereich des
künstlerischen Schaffens der Künstler der Brücke nun erstmals eine umfassende
Ausstellung: Zu sehen sind über 170 Werke, basierend auf dem großen Bestand des
Brücke-Museums und ergänzt um zahlreiche herausragende Leihgaben. Die
Präsentation nähert sich dem Thema über die verwendeten Materialien Holz, Metall
und Textil und rückt Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte in den Fokus.
Die Ausstellungsgestaltungen von Andrea Faraguna, Jerszy Seymour und Kasia
Fudakowski zusammen mit Santiago da Silva eröffnen neue Dialoge mit der
angewandten Kunst der Brücke.“
(vgl. www.bruecke-museum.de)
Entgelt: 16,00 € (Eintritt/ohne Fahrkarte)
Treff: Magdeburg, Hauptbahnhof (Tunnel) 08:50 Uhr
Dienstag,
24. März 2026

Berlin – Neue Nationalgalerie „Brancusi“
„Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20.
Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab
1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche
reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im
frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal
manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit
wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel,
Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu
setzen.
In Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris zeigt die Neue
Nationalgalerie die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in
Deutschland. Mit über 150 Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Filmen und
bisher kaum gesehenen Archivmaterialien aus dem Centre Pompidou sowie aus
weiteren privaten und öffentlichen internationalen Sammlungen, präsentiert die
Ausstellung den bisher umfangreichsten Überblick über Brancusis vielseitiges
Schaffen. Neben Hauptwerken wie „Der Kuss“, „Vogel im Raum“, „Schlummernde Muse“
oder „Unendliche Säule“zeigt die Ausstellung eine Teilrekonstruktion des
berühmten Ateliers von Brancusi, das damit erstmals seit seiner Übergabe an den
französischen Staat 1957 außerhalb von Paris zu sehen ist.
Während das Werk von Constantin Brancusi in Frankreich sehr
populär ist, ist der Bildhauer in Deutschland bisher nur Eingeweihten ein
Begriff. Die Ausstellung soll dem Künstler auch in Deutschland die ihm
gebührende Wahrnehmung verleihen.“ (vgl. museum-barberini.de)
Entgelt: 26,00 € (Eintritt/ohne Fahrkarte)
Treff: Magdeburg, Hauptbahnhof (Tunnel) 08:50 Uhr
Donnerstag, 09. April 2026

Halle – Landesmuseum für Vorgeschichte „Die Schamanin“
„Das Thema Schamanismus übt auch in unserer modernen westlichen und vermeintlich rationalen Welt eine ungebrochen starke Faszination aus. Die Vorstellung, dass spirituelle Spezialistinnen und Spezialisten sich in Trance versetzen und dann, unterstützt von Hilfsgeistern, Seelenreisen antreten, Kranke heilen und Jagdglück erbitten, mag uns fremd erscheinen. Doch nicht nur für viele indigene Gemeinschaften ist Schamanismus auch heute gelebte Praxis. Aber wie sieht es mit den Anfängen dieser Vorstellungen aus? Der 9.000 Jahre alte Befund der Schamanin von Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt) ermöglicht einen einzigartigen Zugang zu diesen verschlossenen Welten. Die 30- bis 40-jährige Frau wurde 1934 im Kurpark von Bad Dürrenberg entdeckt. Das überreiche Beigabeninventar bezeugt eine gesellschaftliche Sonderrolle der Toten. Bemerkenswert ist die enorme Vielfalt der im Grab repräsentierten Tierarten, die sicher nur zum kleinsten Teil Nahrungsvorrat für das Jenseits sein sollten. Ethnografische Vergleiche legen vielmehr nahe, dass viele der Objekte als Utensilien schamanischer Praktiken zu deuten sind. Eine Nachgrabung 2019 und intensive Forschungen haben zahlreiche neue Erkenntnisse erbracht, die das Rätsel um diese besondere Frau zu entschlüsseln helfen. Nur sehr wenige archäologische Funde der Mittelsteinzeit kommen als Vergleiche zum Bad Dürrenberger Befund in Frage. Ein Großteil davon wurde für die Ausstellung zusammengetragen. Hinzu kommen ethnologische Gewänder und Utensilien des historischen Schamanismus Nordeurasiens. Er kann der Archäologie Möglichkeiten aufzeigen, wie schamanische Praktiken konkret gelebt wurden. Nach dem Ende der letzten Eiszeit beginnt die sogenannte Mittelsteinzeit (ungefähr 9600 bis 5400 vor Christus). Es wird wärmer und die kaltzeitlichen Steppen weichen schattigen Eichenmischwäldern. Die Menschen mussten ihre Lebensstrategien und Verhaltensweisen umstellen – auf Tundrajagd folgte spezialisierte Fischerei und rege Sammeltätigkeit. Die Ausstellung zeichnet ein Lebensbild dieser Epoche, die von enormen Herausforderungen, aber eben auch völlig neuen Möglichkeiten geprägt war.“ (vgl.: www.landesmuseum-vorgeschichte.de)
Entgelt: 29,00 € (Führung/Eintritt/ohne Fahrkarte)
Treff: Magdeburg, Hauptbahnhof (Tunnel) 09:20 Uhr
Sonntag, 12.04.2026 –
Mittwoch, 15.04.2026
in Kooperation mit der Sudenburger Reise-Spatz GmbH

Speyer
· Busfahrt · 3x Übernachtung im "Hotel Amedia Plaza" in Speyer · 3x Frühstück
im Hotel
· geführter Altstadtrundgang durch Marburg · Tages-Pass inkl. IMAX Technikmuseum
Speyer · Tages-Pass inkl. IMAX Technikmuseum Sinsheim
· Stadtführung Bad Homburg
Abfahrt: Magdeburg, ZOB 12.04.2026, 07:00 Uhr
Fahrtende: 15.04.2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 12.07.2026 –
Donnerstag, 16.07.2026
in Kooperation mit der Sudenburger Reise-Spatz GmbH

Flandern - gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt
- Busfahrt 4x Übernachtung im "Mercure Hotel Antwerp City South" · 4x
Frühstück · 1x Abendessen im Hotel am Anreisetag · Kurtaxe · Stadtführung
Nijmegen
- Stadtführung Antwerpen · Stadtrundgang Gent Hinweise: Der Gravensteen in Gent
kann individuell besucht werden, unebene Böden und viele (enge) Treppen zu
bewältigen.
- Stadtrundgang Brügge · Grachtenfahrt in Brügge · Rückfahrt über Brüssel (NATO)
Abfahrt: Magdeburg, ZOB 12.07.2026, 06:00 Uhr
Fahrtende: 16.07.2026, um 21:00 Uhr
Verbindliche Anmeldung und Anzahlung 150,00 €/pro Person 03. und 04.03.2026 (09:00 – 12:00 Uhr)
Sonntag, 11.10.2026 –
Donnerstag, 16.10.2026
in Kooperation mit der Sudenburger Reise-Spatz GmbH
Augsburg

· Busfahrt · 4x Übernachtung im "Garner Hotel Augsburg Nord" · 4x Frühstück ·
4x Abendessen im Restaurant/Gasthof außerhalb des Hotels
· Eintritt und Führung Römer Museum Weißenburg · 3h Stadtführung "Auf den Spuren
der Fugger"
· Führung durch die älteste Sozialsiedlung der Welt · ganztägige Reiseleitung
für Rundfahrt "Romantische Straße": Landsberg-Schongau -Wieskirche Füssen -
Königsschlösser
· Führung durch das Wassermanagement-System Augsburgs · Führung
durch die historischen Wassertürme
· Eintritt und Führung Festung Marienberg in Würzburg
Abfahrt: Magdeburg, ZOB 11.10.2026, 06:00 Uhr
Fahrtende: 15.10.2026, 21:00 Uhr
Verbindliche Anmeldung und Anzahlung 150,00 €/pro Person 04. und 05.08.2026 (09:00 – 12:00 Uhr)
Voranmeldungen und nähere Informationen zu allen Angeboten einschl. der
Reisepreise in unserer Geschäftsstelle in Magdeburg, Nicolaiplatz
7, Tel.: 0391 25 50 60 oder per eM@il
(Änderungen bei allen Touren vorbehalten!)