Studientouren 2022                     

"Bekanntes neu entdecken"

Angebote von Busunternehmen der Region, für Geschichts- und Gegenwartsinteressierte, für Reiselustige und Neugierige, die Städte und Landschaften in Sachsen-Anhalt sowie benachbarten Bundesländern besser kennen lernen möchten.
Informationen hierüber erhalten Sie in der Magdeburger URANIA e. V. (Tel. 0391 25 50 60)

...mit der Magdeburger URANIA e. V.  zu  Exkursionen und Studien-Touren


Donnerstag, 07. Juli 2022

Berlin - Alte Nationalgalerie        Paul Gauguin – Why Are You Angry?

„Paul Gauguin (Paris 1848 – 1903 Atuona/Hiva Oa) gehört zu den einflussreichsten Wegbereiter*innen der künstlerischen Moderne, dessen bekannteste Gemälde in den Jahren zwischen 1891 und 1901 auf der Südseeinsel Tahiti entstanden. „Paul Gauguin – Why Are You Angry?“ in der Alten Nationalgalerie betrachtet die Werke Gauguins, die auch von westlichen, kolonialen Vorstellungen von 'Exotik' und 'Erotik' geprägt sind, vor dem Hintergrund aktueller Diskurse und konfrontiert seine Werke mit Positionen zeitgenössischer Künstler*innen.
Gauguin verließ 1891 die Kunstmetropole Paris, seine Frau und fünf Kinder, um sich auf eine spirituelle und künstlerische Suche nach Französisch-Polynesien zu begeben. Hier lebte er mit einer Unterbrechung bis zu seinem Tod 1903. In dieser Phase entsteht unter anderem eines der Hauptwerke Gauguins aus der Sammlung der Nationalgalerie, das Gemälde „Tahitianische Fischerinnen“ von 1891.
Vor dem Hintergrund historischer Vorbilder und postkolonialer Debatten stellt die Ausstellung den von Gauguin selbst erschaffenen Mythos des „wilden Künstlers“ zur Diskussion. Gauguin griff seinerseits bereits auf einen kolonialen Traum vom irdischen Paradies zurück, der ihm zugleich den Aufbruch zu einer völlig neuartigen Kunst ermöglichte. „Paul Gauguin – Why Are You Angry?“ nähert sich Gauguin aus verschiedenen Perspektiven und eröffnet aktuelle Blicke auch durch Werke zeitgenössischer Künstler*innen wie Angela Tiatia (Neuseeland/Australien), Yuki Kihara (Samoa/Japan) oder Nashashibi/Skaer (Großbritannien) und den tahitianischen Aktivisten und Künstler Henri Hiro (Französisch-Polynesien).“ (vgl. smb.museum//alte-nationalgalerie/home)

Leistungen:  Fahrkarte, Zeitfensterticket         max. 20 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

Treffpunkt:   Magdeburg, Hbf.    08:50 Uhr

Rückkehr:    Magdeburg, Hbf.   ca. 18:30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 31.05. und 01.06.2022 (09:00 – 12:00 Uhr)


Mittwoch, 14. Juli 2022

Quedlinburg - Feininger Galerie

VON REMBRANDT BIS RICHTER
Meisterwerke aus der Grafischen Sammlung des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

„Die Ausstellung widmet sich den Meisterblättern aus der Grafischen Sammlung des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Rund 70 selten gezeigte grafische Werke belegen die große thematische und technische Vielfalt der Oldenburger Sammlung. Die Ausstellung spannt einen Bogen über mehr als 350 Jahre Kunstgeschichte…
Die Ausstellung präsentiert Grafiken aus dem 17. Jahrhundert, Zeichnungen der Italien-Reisenden des frühen 19. Jahrhunderts sowie Werke der Klassischen Moderne bis hin zu zeitgenössischer Kunst. Thematisch abwechslungsreich treffen groteske Studien, Idyllenzeichnungen und neapolitanische Landschaften der Oldenburger Hofmaler Tischbein und Strack auf mystische Frauendarstellungen Edvard Munchs, Porträts Franz Radziwills, farbstarke und dynamische Landschaften der Brücke-Künstler oder abstrakte Farbkompositionen Ernst Wilhelm Nays. Bekannte und unbekannte Seiten der Künstler werden sichtbar…
Rembrandt Harmensz. van Rijn, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Ludwig Philipp Strack, Giovanni Battista Piranesi, Adolph von Menzel, Edvard Munch, Ernst Barlach, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, August Macke, Martel Schwichtenberg, Heinrich Vogeler, Emil Nolde, Emma Ritter, Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Franz Radziwill, Otto Dix, Ernst Wilhelm Nay, Emil Schumacher, Georg Baselitz, Gerhard Richter u. a.“

Leistungen: Fahrkarte, Zeitfensterticket      

Treffpunkt:   Magdeburg, Hbf.         08:50 Uhr

Rückkehr:    Magdeburg, Hbf.  ca. 18:30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 31.05. und 01.06.2022 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 11. August 2022

Leipzig – Museum der bildenden Künste - Unterschätzt: Künstlerinnen in Leipzig um 1900

„Zum 125-jährigen Jubiläum der STIGA widmet das MdbK den ausgestellten Künstlerinnen – damals unterschätzt und heute nahezu vergessen – neue Aufmerksamkeit.

Die Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung – kurz STIGA – fand 1897 in der Messestadt Leipzig statt. Trotz des inhaltlichen Fokus auf Industrie- und Gewerbe, existierte dort auch eine eigens geschaffene Kunsthalle für zeitgenössische Kunst. Auf ca. 1700m² wurden Künstler*innen ausgestellt, die durch ihren Wohn- oder Geburtsort mit der Region verbunden waren. Unter den insgesamt 362 ausstellenden Kunstschaffenden befanden sich nur 34 Künstlerinnen, deren Arbeiten eine Randerscheinung darstellten.

Oftmals sahen sich die Künstlerinnen mit dem Vorwurf des Dilettantismus konfrontiert und mussten sich in einer Männerdomäne behaupten. Sowohl die Auswahlkomission der STIGA, als auch alle mit einer Medaille prämierten Kunstschaffenden, waren Männer.
Unter den teilnehmenden Künstlerinnen befanden sich Marianne Fiedler, Emilie Mediz-Pelikan und Philippine Wolff-Arndt.“ Die Ausstellung will neben der prekären Ausbildungssituation der Künstlerinnen und ihrer Rolle auf der STIGA vor allem ihre Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung beleuchten. In einem weiteren Teil der Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig eine heutige Perspektive auf den Beruf der Künstlerin eröffnet. Es soll erörtert werden wie heutige Studierende der bildenden Künste die Rolle der Künstlerin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft interpretieren…
Künstler*innen der Klasse Installation und Raum der HGB haben eine Intervention und Rauminstallation entwickelt, die sich als Gefährtin der gezeigten Kunstwerke der STIGA-Künstlerinnen positioniert.“ (vgl. mdbK.de ) 

Leistungen: Fahrkarte, Zeitfensterticket   max. 20 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

Treffpunkt:  Magdeburg. Hbf.       09.20 Uhr

Rückkehr:   Magdeburg, Hbf. ca. 18.30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 05. und 06.07.2022 (09:00 – 12:00 Uhr)


Dienstag, 23.  August 2022

Leipzig - Kunstkraftwerk THE MYSTERY OF BANKSY A GENIUS MIND

„Er ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium – Banksy, der in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler, der dafür bekannt ist, die Grenzen des Kunstmarktes in Frage zu stellen und der mit seinen Arbeiten seit Jahren für Furore sorgt… Bis heute weiß niemand, wer Banksy ist oder wie er wirklich heißt, aber jeder kennt seine Bilder, die überall über Nacht an den Wänden der Städte auftauchen und zum Teil provozierende Kommentare zum Weltgeschehen abgeben. Mittlerweile hat das Phantom der Kunstwelt längst Kunstgeschichte geschrieben. Millionen, darunter im klassischen Sinne auch weniger kunstaffine Menschen, kennen und bewundern seine Motive. Dabei sind es besonders seine jüngsten Werke wie das Gemälde „Game Changer“ als Widmung für das Krankenhauspersonal in Southampton oder seine Guerilla-Aktion mit den weltweit berühmt gewordenen Ratten in der Londoner U-Bahn, die ihn zuletzt immer populärer haben werden lassen. Zahlreiche seiner Bilder haben den Weg auch in den kommerziellen Alltag gefunden. Die Frage, ob Street-Art kommerzialisiert werden darf, steht auf einem anderen Papier. Und darf natürlich diskutiert werden. Darf seine Kunst ausgestellt werden oder darf Street-Art im Allgemeinen überhaupt im Museum oder in Galerien gezeigt werden? Denn schließlich ist Banksy ja auch ein Synonym für das Ablehnen von Kommerz. Und doch sollen seine Botschaften jeden erreichen!“ (vgl. www.kunstkraftwerk-leipzig.com/de/ausstellungen/banksy

Leistungen: Fahrkarte, Zeitfensterticket         max. 20 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

Treffpunkt:  Magdeburg, Hbf.         09.20 Uhr

Rückkehr:   Magdeburg, Hbf.  ca. 18.30 Uhr

Fahrscheinverkauf: 05. und 06.07.2022 (09:00 – 12:00 Uhr)


Donnerstag, 01. September 2022

Bad Köstritz

Selbst nennt sie sich: Stadt der „B´s“ - Bad, Bier, Blumen, Barockmusik …“ Das Elstertal um Bad Köstritz ist nachweislich seit der Jungsteinzeit besiedelt. Der Name deutet auf slawische Wurzeln, die bis in die Zeit der Völkerwanderungen  zurück reichen. Der Ortsname »kostricz« tauchte erstmals geschrieben in einer Urkunde vom 23.05.1364 auf… Seit 1845 gab es in Köstritz Sole-Heilbehandlungen, 1865 begann ein reger Kur- und Badebetrieb, 1926 wurde dem Ort der Staatstitel „Bad“ und 1927 das Stadtrecht verliehen. Bis 1990 war Bad Köstritz Kurort mit einem gut besuchten Sanatorium… Die Köstritzer Schwarzbierbrauerei ist eine der ältesten Brauereien Deutschlands. Seit 1543 wird in Köstritz gewerblich Bier gebraut. Seinen Ursprung hatte das Brauen in zwei Erbgasthöfen. Das krönende Produkt dieser Brautradition ist das Köstritzer Schwarzbier… Seit mehre als 210 Jahren ist Bad Köstritz ein bekannter Ort des Gartenbaus und der Landwirtschaft. Die Mitbegründer der Blumenzucht, insbesondere der Kultivierung von Dahlien, sind Christian Deegen und Johann Sieckmann. Mit viel Liebe widmeten sie sich der Züchtung von Dahlien und konnten diese europaweit verbreiten… Im Jahre 1585 wurde Heinrich Schütz in Köstritz geboren. Er gilt als bedeutendster deutscher Tonschöpfer vor Johann Sebastian Bach. Sein Lebenswerk wird im Fokus jener Zeit in der „Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich-Schütz-Haus“ gepflegt… Bad Köstritz ist reich an Sehenswertem. Denkmalgeschützte Bauwerke, die gepflegte Parkanlage mit dem Rundtempel, romantische Winkel und eine vorbildliche städtebauliche Sanierung prägen das Ortsbild. Im Zentrum finden wir das Palais, die Kirche St. Leonhard, die alte Schlossanlage der Köstritzer Reußen, die historische Fürstliche Brauerei, die Köstritzer Mühle, sowie Denkmale und Gedenkstätten für Heinrich Schütz, Georg Benda und Julius Sturm. (vgl. stadtbadkoestritz.de)

Leistungen:  Fahrschein, Eintritt, Führungen    max. 30 Teilnehmer/Teilnehmerinnen

Treffpunkt:   Magdeburg, ZOB           07.00 Uhr

Rückkehr:    Magdeburg, ZOB    ca. 19.00 Uhr

Fahrscheinverkauf: 02. und 03.08.2022 (09:00 – 12:00 Uhr)

Vorschau Exkursionen 2. Halbjahr 2022

07.09.2022 Berlin

Neues Museum Abenteuer am Nil. Preußen und die Ägyptologie 1842-45

28.09.2022 Berlin - Gemäldegalerie Donatello. Erfinder der Renaissance

26.10.2022 Berlin - Alte Nationalgalerie Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow

07.11.2022 Potsdam - Museum Barberini Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne


Voranmeldungen und nähere Informationen zu allen Angeboten einschl. der Reisepreise in unserer Geschäftsstelle in Magdeburg, Nicolaiplatz 7, Tel.: 0391 25 50 60 oder per eM@il

(Änderungen bei allen Touren vorbehalten!)

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